Inflationsrate und Kerninflation bis Januar 2026
Um die ökonomischen Ursachen der Preisentwicklung innerhalb einer Volkswirtschaft besser nachvollziehen zu können, etablierte sich das Berechnungsmodell der Kerninflation. Die Kerninflation beschreibt die Entwicklung der Verbraucherpreise ohne Berücksichtigung der Segmente Nahrungsmittel und Energie. Beide Segmente unterliegen oft starken Preisschwankungen, deren Gründe oftmals nicht in der betrachteten Volkswirtschaft zu finden sind.
Die Inflationsrate lag im Januar 2026 bei 2,1 Prozent, die Kerninflation, also die Inflation ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung von Nahrungsmitteln und Energie, lag mit 2,5 Prozent etwas höher.
Liegt die Rate der Kerninflation über der Inflationsrate, bedeudet dies, dass die Preisentwicklungen bei Nahrungsmitteln und im Energie-Bereich preisdämpfend auf die Gesamtteuerung wirken. Im Januar 2026 war aber nur der Energiebereich dafür verantwortlich, dass die Inflationsrate geringer war als die Kerninflation; während die Preissteigerung bei Nahrungsmitteln genauso groß war wie die Gesamtteuerung (2,1 Prozent), sanken die Preise im Energiebereich hingegen deutlich (minus 1,7 Prozent).









